In der bundesweiten konzertierten Aktion „Patient in Not – diese Reform schadet allen“ blieben am 4. Dezember 2006 zahlreiche Arztpraxen geschlossen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte wollten mit dieser Aktion gegen die geplante Gesundheitsreform protestieren. Die Ärzte wurden von einer Allianz aus Zahnärzten, Apothekern, Kliniken und insgesamt 40 Berufsverbänden unterstützt.
Unterdessen warf die Bundesgesundheitsministerin den Ärzten vor, mit der Aktion Patienten in „Geiselhaft“ zu nehmen.